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Social Media ermöglichen es Nutzerinnen und Nutzern sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu erstellen (vgl. Wikipedia). Sie nehmen einen zunehmend breiteren Raum in unserer Kommunikation und sozialen Interaktion ein. Wer nicht auf Plattformen wie z. B. Facebook, Skype oder Twitter vertreten ist, verliert den Anschluss an seine/ihre Peergroup, wird ausgegrenzt.

Soziale Inklusion strebt die Anerkennung aller Menschen in ihrer Individualität an und die Möglichkeit zur Teilhabe in vollem Umfang. Die Herstellung der vollständigen Teilhabe der Menschen mit Behinderung ist mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention in ganz Deutschland (und allen anderen Unterzeichnerstaaten) zu einem wichtigen gesellschaftlichen Auftrag geworden. In Deutschland,  als hoch entwickeltem Land liegt eine besondere Aufmerksamkeit auf der Teilhabe an der Informationsgesellschaft.

 

Die Fachgruppe widmet sich der Inklusion im Bereich der Informationstechnik (z. B. der Social Media). Dabei gilt das Interesse der Fachgruppe der Barrierefreiheit von Infortmations- und Kommunikationstechnik. In diesem Zusammenhang ist die demographische Entwicklung – die alternde Gesellschaft – bedeutend, die dazu führt, dass die Behindertenquote bei uns steigen wird. Darüber hinaus werden aber auch neue Zugangsmöglichkeiten und Schnittstellen zur Verwirklichung von Inklusion betrachtet. Beispiele hierfür sind:

 

  • Kommunikation ohne „Worte“
  • Gebärdensprachatavare
  • Intuitive, leicht verständliche Bedienkonzepte
  • Adaptive Nutzerunterstützung
  • Somatosensorische Schnittstellen
  • Olfaktorische Schnittstellen
  • Gustatorische Schnittstellen
  • Brain to X-Schnittstellen

Die Fachgruppe wächst stetig und ist weiterhin um die Werbung von Mitgliedern und um die Knüpfung von Kontakten zu anderen Gruppen und Einrichtungen, die sich mit Barrierefreiheit und Inklusion beschäftigen (hierzu gehören insbesondere diejenigen, die Mensch-Maschine-Kommunikation gestalten), bemüht.

Die Fachgruppe veranstaltet Workshops im Rahmen von GI-Veranstaltungen (Tagungen) und knüpft so ein Netzwerk von Forschenden, Betroffenen und Umsetzenden.

Derzeit arbeitet die Fachgruppe an einer eigenständigen Veröffentlichung. 

Erstrebenswert wäre natürlich langfristig die Etablierung eines eigenen Fachgebiets mit eigener Fachtagung und regelmäßiger Publikation.